für Planer, Architekten, Bauverwaltungen, für Bauträger, Käufer, Mieter, Politiker und Ministerien.
![]() |
| Wohnwert & Lebensraum - Titelbild |
Die nachfolgenden Betrachtungen beziehen sich auf Wohngebiete und Wohnbereiche in Städten und Siedlungen.
Bei dem Anliegen, eine Stadt zu gestalten und weiter zuentwickeln geht es darum, Wirkungsweisen und Gesetzmäßigkeiten zu erkennen. Es werden Probleme sichtbar gemacht und Entscheidungskriterien erschlossen, um nach eigener Einschätzung daraus Ziele und Strategien der Umsetzung entwickeln zu können.
Zunächst geht es um Auswahlkriterien, um Wünsche und Forderungen von Mietern und Käufern. Wohnungs- und Hausgrundrisse münden in eine Grundrißtypologie nach Wohnwert und Wirtschaftlichkeit und zeigen Möglichkeiten, auf sich verändernde Wünsche einzugehen. Dazu werden auch Grundlagen behandelt wie Beleuchtung, Sonneneinstrahlung, Schallschutz, technische Standards, Berechnungsgrundlagen für Wirtschaftlichkeit und Baugrundnutzung.
Es wird belegt, wie mit tiefen Wohnungstypen ein Drittel an Kosten für Baugrund und Verkehrserschließung eingespart werden kann, wie Geschoßflächenzahlen von 1.0 bereits mit zwei Geschossen + Dachausbau erreicht werden können und wie vorteilhaft der kompakte Grundriß sich auf Bau- und Energiekosten auswirkt, schließlich wie dies zu einer wesentlichen Neustrukturierung der Wohnungsgrundrisse führt.
Es wird nachgewiesen, wie verschieden große Wohnungen ohne Umbauten zu flexibelen Wohnbereichen verbunden werden können und wie Sondernutzungen in Wohnungsbauten voll einbezogen werden können.
Es wird gezeigt, wie durch Gestaltung, Maßstab und Ausformung der Fassaden unverwechselbare Nachbarschaften entstehen können, wie sich daraus Identifikation und Orientierung entwickeln, aus welchen Merkmalen und Vorbildern heraus ein Bauwerk geprägt uns zu einer Nachbarschaft gestaltet wird.
Schließlich wird die Stadtgestalt in Beziehung zu historischen Erscheinungsbildern gebracht und gezeigt, welche Bedeutung das menschliche Leitsystem für eine Orientierbarkeit und Identifikation im Zusammenhang mit Achsen und Blickbeziehungen hat, wie daraus Nachbarschaften, städtische Räume und Mittelpunkten entwickelt werden können.
Nicht zuletzt wird die Bedeutung des Wohnseigentums neu bewertet und auf die Sicherung eines Wohnwertes bei der Förderung hingewiesen. Wie können wir eine hochwertige Umgebung erhalten.
Dezember 2008, Tile Brakebusch

Verfasser und Herausgeber:
Tile Brakebusch, Regensburg
Dr.-Ing. der Architektur,
Schwerpunkt Städtebau
Maffeistr. 20
93059 Regensburg
tile@brakebusch.biz